Das Wohngebäude Stockholmer Straße 29 in Berlin-Mitte (früher Wedding, heute Ortsteil Gesundbrunnen) ist ein ganz besonderes: Hier verbrachte der legendäre Schauspieler und Entertainer Harald Juhnke seine Kindheit.
In einem nahe gelegenen Park erinnert ein imposanter Gedenkstein an den 1929 geborenen Künstler, der 2005 verstarb, aber noch heute so viele Menschen in ganz Deutschland und darüber hinaus mit seinem Werk begeistert. Filme wie „Der Hauptmann von Köpenick“ und Lieder wie „Barfuß oder Lackschuh“ machten Harald Juhnke unsterblich. Im vergangenen Jahr wurde am Kurfürstendamm von Berlins Regierenden Bürgermeister Kai Wegner feierlich ein Harald-Juhnke-Platz eingeweiht.
Und auch das Harald-Juhnke-Haus in der Stockholmer Straße 29 hat für viele Fans und Weggefährten eine große Bedeutung. Über viele Jahre erinnerte hier eine Gedenktafel an den bekannten Sohn des Hauses. Doch leider fiel die Tafel mit dem stilisierten Portrait Harald Juhnkes Vandalismus zum Opfer: Nicht nur Graffiti zierten immer wieder die Plakette, Unbekannte beschädigten mit weißer Farbe die Gedenktafel so stark, dass eine Wiederherstellung der ursprünglichen Plakette nicht mehr möglich war.
Originalgetreue Rekonstruktion durch Heimstaden
Das Wohnungsunternehmen Heimstaden, seit 2021 Eigentümer des Gebäudes, ließ die Gedenktafel zu Ehren Harald Juhnkes nun originalgetreu rekonstruieren. In Abstimmung mit einem Fachunternehmen wurden Materialien und eine spezielle Beschichtung ausgewählt, die zukünftig einen besseren Schutz vor Vandalismus bieten.
Die Gedenktafel und der gesamte Hauseingangsbereich erstrahlen nun in neuem Glanz, wovon sich kürzlich auch Nassima Leipold, Geschäftsführerin der Heimstaden FM Service Solutions GmbH, ein Bild machen konnte.
„Es ist wichtig, an berühmte Persönlichkeiten wie Harald Juhnke in Berlin zu erinnern“, sagt Nassima Leipold. „Viele Menschen, die das Haus in der Stockholmer Straße kennen, sprechen uns auf Harald Juhnke an. Deshalb freut es uns sehr, mit der Rekonstruktion der Gedenktafel einen Beitrag dazu zu leisten, die Erinnerung an diesen Ausnahmekünstler lebendig zu halten.“
Fotos: Ines Grabner