- Französischer Maler Matthieu Pommier gestaltete farbenfrohes Kunstwerk in der Johann-Sebastian-Bach-Straße mit Referenz an frühere Künstler
- Bewohner im Südpark erhalten durch Kunst neue Bezugs- und Orientierungspunkte
- Wohnungsunternehmen Heimstaden, Kunststiftung Sachsen-Anhalt und Stadt Halle (Saale) finanzieren das Projekt
Halle (Saale). Das Wohnungsunternehmen Heimstaden nahm an dem Kunstprojekt „Kompass Neustadt“ teil und ermöglichte eines von drei neuen Fassadenkunstwerken in Halle-Neustadt. Initiiert und kuratiert wurde das Projekt von der „Freiraumgalerie – Kollektiv für Raumentwicklung“.
In der Johann-Sebastian-Bach-Straße gestaltete der französische Künstler Matthieu Pommier auf einem Wohnhaus von Heimstaden ein großflächiges Kunstwerk, das Motive aus der Umgebung aufgreift und auch eine Referenz an frühere Künstler darstellt.
Skatepark, Rad fahrende Kinder und Schwanenflug als Motiv
Pommier ließ sich vom Skatepark an der Magistrale inspirieren, zeigt Rad fahrende Kinder zwischen im Quartier bekannten Wohnblöcken und greift auch das Motiv „Flug der Schwäne“ auf, eine Wandgestaltung des Künstlers Heinz Möhrdel aus dem Jahr 1983, die sich nur wenige hundert Meter weiter in der Siedlung befindet.
Bei einem Rundgang im südlichen Halle-Neustadt mit den Künstlern und den Kuratoren der Freiraumgalerie nahmen rund 70 Kunstinteressierte teil. Die Führung machte auch Station an den beiden weiteren neu entstandenen Werken des deutschen Malers Philip Eichhorn und der Spanierin Elisa Capdevila. Diese entstanden auf Wohngebäuden des Unternehmens TAG, ebenfalls ein Partner beim Projekt „Kompass Neustadt“.
Anton Gabriel, Asset & Operations Manager bei Heimstaden, sagte bei seiner Ansprache im Rahmen der Kunstführung vor Ort: „Besonders spannend ist für uns am Projekt ‚Kompass Neustadt‘ der Aspekt, dass Kunst den öffentlichen Raum so verändern kann, dass Bezugspunkte und Orientierungspunkte für die Menschen geschaffen werden.“
Heimstaden hatte in der Vergangenheit bereits mehrfach Kunst im öffentlichen Raum unterstützt, beispielsweise in Berlin Fassadenkunst der schwedischen Street Artist Emma Rytoft.
„Neben den Wohnungen und Gebäuden selbst ist es uns als Unternehmen wichtig, wie das Umfeld gestaltet ist, in dem unsere Mieterinnen und Mieter leben“, so Gabriel.
In Halle-Neustadt hat Heimstaden noch weitere Wohnhäuser identifiziert, die sich für Wandmalereien eignen würden, und ist dazu mit der Freiraumgalerie im Austausch.
Das aktuelle Fassadenkunstwerk von Matthieu Pommier wird finanziert von Heimstaden und erhält weitere Fördermittel der Kunststiftung Sachsen-Anhalt und der Stadt Halle (Saale).
Heimstaden besitzt rund 760 Wohnungen in Halle (Saale), darunter mehr als 550 Wohneinheiten in Halle-Neustadt mit Schwerpunkt auf den Südpark.
Foto: Heimstaden